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Praktikum: ERASMUS-Placement

In der Zeit vom 11.-20. Juni 2019 fällt die Sprechstunde des International Office zu Auslandsaufenthalten (Christine Kutnar) im Service Center Studium aus.

 

Bitte beachten:

Bis auf Weiteres (Stand: April 2018) sind die Kapazitäten des EU-Büros der Universität Freiburg für eine Unterstützung im Erasmus-Placement Teilprogramm erschöpft (weshalb die Bewerbungsdokumente momentan nicht zur Verfügung stehen!). Regulär werden diese erst wieder im folgenden akademischen Jahr frei. Falls vorher weitere Plätze zur Verfügung stehen sollten, wird dies bekannt gegeben.

Praktika von Studierenden der Universität Freiburg können aktuell über die Koordinierungsstelle Koor Best der Hochschule Karlsruhe gefördert werden. Erste Informationen zur Bewerbung finden Sie im Flyer von Koor Best. Bei Interesse an einer Placement-Förderung wenden Sie sich bitte direkt an Koor Best.

Sie planen ein Praktikum in Europa?

Studierende der Universität Freiburg können sich für ein zwei- bis zwölfmonatiges ERASMUS+ Praktikum in den EU-Ländern, in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Türkei bewerben. Die Chancen, die Förderung von mehreren hundert Euro monatlich zu erhalten, stehen sehr gut.
Das Praktikum kann seit neuestem auch im Bereich von Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen durchgeführt werden, lediglich Auslandsvertretungen und EU-Institutionen sind ausgeschlossen. Daneben bieten die klassischen Praktikantengeber in den Bereichen Industrie, Banken, Handel, Handwerk, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Handelskammern sowie Vereine und Gesellschaften zahlreiche Tätigkeitsfelder. Die Studierenden suchen sich selbst den Praktikantenplatz und kümmern sich selbst um alle Formalitäten.

Dauer des Praktikums

Mindestens zwei, höchstens zwölf Monate (min. 60 Tage, max. 360 Tage). Beachten Sie bitte, dass kürzere Praktika sowie studienbegleitende Praktika nicht gefördert werden können.

Förderbedingungen für Studierende und Absolventen

Studierende
Mit einem ERASMUS+ Zuschuss können Studierende gefördert werden, die an der Universität Freiburg eingeschrieben sind und ein vollständiges Studium absolvieren. Austauschstudierende können keinen ERASMUS+ Zuschuss in Anspruch nehmen. Praktika können bereits ab dem ersten Studienjahr gefördert werden.

Absolventen/Graduierte
Absolventen/Graduierte müssen während des Praktikums exmatrikuliert sein, als Nachweis der Exmatrikulation gelten die Exmatrikulationsbescheinigung oder das Abschlusszeugnis.
Auch eine Bescheinigung, dass alle Studienleistungen erbracht wurden gilt im Sinne des Programms Erasmus+ als Nachweis der Exmatrikulation. Absolventen können für Erasmus+ Praktika/Praxisaufenthalte gefördert werden, wenn sie innerhalb ihres letzten Studienjahres der jeweiligen Studienphase für eine Förderung ausgewählt wurden und das Auslandspraktikum innerhalb eines Jahres nach Beendigung der entsprechenden Studienphase durchführen und abschließen. Die Laufzeit des Praktikums wird auf die maximal 12 Monate je Studienphase angerechnet: Wurde z. B. im Bachelor bereits ein Studienaufenthalt von acht Monaten absolviert, so bleiben vier Monate für ein Graduiertenpraktikum. Das Praktikum muss innerhalb eines Jahres nach Studienabschluss durchgeführt und beendet sein.

Förderfähige Zielländer

  • Länder der EU (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern),
  • Island, Liechtenstein, Norwegen, Mazedonien und die Türkei.


In der Schweiz sind Praktika an Hochschulen möglich. Bitte informieren Sie sich direkt bei Ihrer Schweizer Praktikumsstelle über eine mögliche Förderung.

Pendler werden nicht gefördert.

Ausgeschlossen sind Praktika an diesen Einrichtungen

  • bei allen Europäischen Institutionen
  • bei allen Einrichtungen, die EU-Programme verwalten
  • bei nationalen/diplomatischen Vertretungen des Heimat-/Herkunftslandes der Geförderten
  • bei UN-Einrichtungen und deren Unterorganisationen

Sonderförderung bei Special Needs

Studierende mit Behinderung haben die Möglichkeit, eine zusätzliche Förderung zu beantragen. Die entsprechenden Unterlagen erhalten Sie auf Nachfrage bei Frau .

Förderung

Der Mobilitätszuschuss für den ERASMUS Studienaufenthalt staffelt sich nach Ländergruppen, die sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern orientieren. Es gibt drei Ländergruppen:

  • Ländergruppe 1: Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden
  • Ländergruppe 2: Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei und Zypern
  • Ländergruppe 3: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn


Fördersätze für das Akademische Jahr 2017/18

LändergruppeMonatssatz 2017/18 in Euro
1 475,00
2 415,00
3 385,00


Bitte beachten Sie, dass kein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder eine bestimmte Zuschusshöhe besteht.
BAföG-berechtigte Studierende können auch während des Auslandsaufenthalts mit Erasmus+ BAföG in Anspruch nehmen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Auslands-BAföG-Amt über die Anrechnung der ERASMUS-Förderung auf Ihren BAföG-Satz. Auch Studierende, die kein Inlands-BAföG erhalten, können eventuell Auslands-BAföG beziehen.

Auszahlung

Die Zuschüsse werden grundsätzlich in zwei Teilbeträgen ausbezahlt: Die erste Zahlung erfolgt zu Beginn des Praktikums nach Eingang der Ankunftsbestätigung (80% des vorgesehenen Aufenthaltszuschusses). Die zweite Tranche wird nach Abschluss des Praktikums überwiesen, nachdem alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt worden sind, auf Grundlage der tatsächlichen Dauer des Praktikums.

Wichtig - besonders zu beachten

  • Bei Verkürzungen, Verlängerungen oder Abbruch eines Praktikums ist unbedingt sofort Rücksprache mit dem Freiburger EU-Büro zu halten, da sonst evtl. schon ausgezahlte Gelder zurückerstattet werden müssen.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung, weder auf die Förderung an sich noch auf eine bestimmte Höhe des Zuschusses.
  • Das Praktikum ist ohne Unterbrechung durchzuführen

Hinweise zu Versicherungen

Seit dem Förderjahr 2012/13 besteht für ERASMUS-Praktikanten die Verpflichtung, eine Haftpflichtversicherung für Schäden, die der Praktikant am Arbeitsplatz verursacht sowie eine Unfallversicherung für Unfallschäden, die der Praktikant am Arbeitsplatz erleidet, abzuschließen.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Bonn bietet ein Versicherungspaket an, in dem Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung enthalten sind. Der Versicherungsschutz für Haftpflichtschäden am Arbeitsplatz besteht innerhalb der Europäischen Union und den so genannten EWR-Staaten und hat damit auch Gültigkeit für die ERASMUS-Teilnehmerländer und die Türkei. Ansprechpartnerin beim SWFR ist Frau Toth, , Ansprechpartnerin beim DAAD Frau Palm, Tel. 0228 / 882-294 oder -400, .
Den Anmeldebogen und Versicherungsbedingungen finden Sie im Internet.
Daneben existieren auf dem Versicherungsmarkt einige wenige weitere spezifische Angebote, etwa des Online-Vermittlers Mawista, Kontakt via Tel. 07024 / 469510 bzw. .

Reichweite des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes
Informationen der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Studenten, welche im Rahmen des ERASMUS-Austauschprogramms ein Auslandspraktikum ausüben.

Kontakt-Adresse zur Einreichung der SMP-Unterlagen

Postadresse:
EU-Büro
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Fahnenbergplatz
79098 Freiburg

Besucheradresse:
EU-Büro
Friedrichstraße 41-43
Raum 02 024
79095 Freiburg
Tel.: +49(0)761 203-67472
Fax: +49(0)761 203-97562