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Rein, raus, fertig

Drucker kaputt, PIN vergessen, Computer abgestürzt – es half nichts: Rückmelden hieß bis jetzt Schlange stehen vor den Terminals in Unibibliothek und Rektorat. Damit soll Schluss ein. Zum nächsten Semester ändert die Uni das Rückmeldeverfahren.


Von Peter Wieczorek, Jura


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Warteschlangen vor dem Terminal im Rektorat sollen bald der Vergangenheit angehören

Änderung 1: Die Rückmeldung geht online

Zu diesem Zweck wird der Studierenden-Account des Rechenzentrums zur Online-Bank: Nach dem Login können Studierende angeben, dass sie sich zurückmelden möchten und bestimmen, von welchem Konto die Gebühren abgebucht werden sollen.

"Zur Sicherheit wird es ein TAN-Verfahren geben", erklärt Stefan Nagy, Leiter des Unicard-Teams. Das TAN-Verfahren ist ein einfaches Authentifizierungssverfahren: Jeder Studierende erhält per Post eine Liste mit mehrstelligen TAN-Nummern, wovon der Nutzer eine Nummer eingeben muss, bevor der Computer die Rückmeldung durchführt. Mit dieser Kombination von Passwort beim Einloggen und TAN beim Überweisen gewährleisten auch die meisten Banken die Sicherheit ihrer Online-Kunden. Wer dem Internet trotzdem nicht traut, kann natürlich auch weiterhin seinen Überweisungsträger zur Bank bringen.


Änderung 2: Die Studienbescheinigung wird zu Hause ausgedruckt

Einmal eingeloggt, können Studierende auch gleich ihre Immatrikulationsbescheinigungen ausdrucken. Genau wie die Rückmeldung funktioniert das an jedem Computer, der ans Internet angeschlossen ist.



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Stefan Nagy kümmert sich darum, dass die Rückmeldung einfacher wird
Bild: Wieczorek
Änderung 3: Die Terminals werden ersetzt

Ende dieses Jahres werden neue Geräte aufgestellt. Sie erneuern nur noch den Aufdruck auf der Unicard und kodieren den Chip so, dass in der Mensa weiterhin der ermäßigte Preis abgebucht wird. "Da braucht man sich keine PIN-Nummer mehr merken", sagt Nagy, "man steckt nur noch die Karte rein, dann kommt sie mit neuem Datum wieder raus." Schon dadurch dürften die Schlangen in Zukunft kürzer werden.

Vor allem aber sind die neuen Automaten weniger störanfällig als die alten, weil weniger Technik in ihnen steckt: Der EC-Kartenleser, der Drucker und die umfangreiche Software der alten Terminals fallen weg. Weniger Störungen bedeuten auch weniger Wartungskosten.

Nagy rechnet damit, dass das neue System für die Uni auf Dauer günstiger sein wird als das alte. Nur für die Anschaffung der neuen Terminals seien Mittel aus den Studiengebühren nötig gewesen.

 
Und die alten Terminals?

Ihre Computer werden voraussichtlich ausgebaut und in der Verwaltung weiterbenutzt. Auch die Kartendrucker kann man noch brauchen. Was mit den leeren Schränken passiert, weiß Nagy noch nicht. Die Idee, zumindest einen davon ins Uniseum zu stellen, gefällt ihm aber. Vielleicht bilden sich dann in Zukunft Besucherschlangen vor diesem Stück Uni-Geschichte.


Wo finde ich die neuen Terminals? (September 2008)

An folgenden Orten gibt es Terminals:

  •  Mensa Rempartstraße

  •  UG des Rechenzentrums

  •  11. Fakultät: EG im Gebäude 101

  •  Café Europa im KG II (Kein Terminal mehr in der UB wegen Umbau)

  •  Rektorat


Zentrales Portal

www.verwaltung.uni-freiburg.de/qis






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