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Und tschüss: Wer mit Erasmus dieses Jahr noch weg will, sollte sich sputen

Wer im akademischen Jahr 2008/2009 den Schritt über die Grenze in ein anderes europäisches Land zum Studieren wagen will, sollte sich spätestens jetzt darum kümmern. Gründe, diesen Schritt zu tun, gibt es viele. Das Erasmus-Büro der Universität Freiburg und die Fachkoordinatoren der jeweiligen Institute unterstützen bei der Organisation.


Von Karolin Schmidt, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft und Skandinavistik


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Reger Austausch zwischen Incomings
und Outgoings an der Albert-Ludwigs-Universität

Wenn Ulrich Eckelt und Klaus Düformantel vom Erasmus-Büro von „Outgoings“ und „Incomings“ erzählen, meinen sie mit ersterem Freiburger Studierende, die mit dem von der Europäischen Union (EU) finanzierten Stipendienprogramm Erasmus ins Ausland gehen und mit Incomings Studierende, die ihren Auslandsaufenthalt in Freiburg verbringen.

„Im akademischen Jahr 2007/2008 sind 574 unserer Studierende mit Erasmus ins Ausland gegangen“, erzählt Eckelt und Düformantel fügt stolz hinzu, dass sie mit diesen Zahlen in Bayern und Baden-Württembergs Hochschulen Spitzenreiter sind. Dass das so ist, liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Freiburger Uni ihren Studierenden über 1000 Plätze in rund 30 Ländern anbietet. Davon werden allerdings nur zirka zwei Drittel in Anspruch genommen, was einerseits auf die Bachelor- und Masterstudiengänge und andererseits auf höhere Lebenshaltungskosten im Ausland zurückzuführen ist.

Auch trotz der straffen Studienverlaufspläne im Bachelorstudiengang ermutigen Eckelt und Düformantel die Studierenden, den Blick über die bundesdeutschen Grenzen zu heben und das Programm in Anspruch zu nehmen: „Es ist nach wie vor möglich, in die Ferne zu gehen“, bekräftigt Eckelt. Die Universität Freiburg unterstützt die Outgoings dabei mit einem Stipendium von circa 100 Euro monatlich.

Wer Bafög bekommt oder Stipendiat ist, bekommt diese Förderung im Ausland weiterhin. Außerdem bezahlt der Studierende an der Partner-Uni keine Studien- und Sprachkursgebühren, bekommt Hilfe bei der Wohnungsvermittlung und wird durch einen Programmkoordinator im In- und Ausland betreut. Liegen alle Nachweise vor, bekommt der Erasmus-Stipendiat nach Ende des Aufenthaltes für eine bestimmte Zeit eine zweite Rate von monatlich mindestens 50 Euro.


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Klaus Düformantel (Bild) und Ulrich Eckelt sind Ansprechpartner im Erasmus-Büro und unterstützen bei der Planung von Auslandssemestern

Foto: Karolin Schmidt

Anrechnung der Studienleistung im Ausland ist garantiert


Mit dem sogenannten „Learning Agreement“ sichert sich der Studierende im Voraus ab. Hierbei handelt es sich um einen Studienplan, der individuell erstellt wird und von beiden Hochschulen unterschrieben wird. Die Bedenken, man „verschwende“ im Ausland Zeit, da möglicherweise die Leistungen nicht anerkannt werden, können durch das Learning Agreement zerstreut werden. Allerdings gehört je nach Land etwas Organisationstalent vor Ort dazu.

Darüber hinaus geht es um wesentlich mehr als ECTS-Punkte und anerkannte Scheine: Eine fremde Kultur, Sprache und andere Methoden wissenschaftlichen Arbeitens erweitern den Blick und eröffnen neue Ansichten und Perspektiven. Wer im akademischen Jahr 2008/2009 sein Auslandsstudium beginnen möchte, sollte sich jetzt darum kümmern und Kontakt zum jeweiligen Fachkoordinator aufnehmen (Kontaktadressen sind auf den Internetseiten der jeweiligen Fakultät zu finden).

Es gibt auch die Möglichkeit, als so genannter Fachfremder ins europäische Ausland zu gehen: Wenn beispielsweise ein Student der Mathematik gerne nach Schweden will, die Fakultät aber keine Plätze im Norden anbietet, hat er immer noch die Möglichkeit, sich als Fachfremder bei einem Institut, das mit Schweden zusammen arbeitet, zu bewerben.


Info:

Die Voraussetzungen, um mit Erasmus zu studieren auf einen Blick:



Immatrikulation in Freiburg

Bestandene Zwischenprüfung, Vordiplom oder Ähnliches

Staatsangehörigkeit eines EU- oder EWR-Landes oder eines EU-Beitrittlandes

Weitere Infos und Kontakt unter: www.verwaltung.uni-freiburg.de/europa


Wege ins Ausland


Das International Office der Universität Freiburg startet im April 2008 mit der Informationsreihe „Wege ins Ausland“. Im monatlichen Rhythmus wird über Möglichkeiten für studienbezogene Auslandsaufenthalte informiert. Termine und mehr Infos findet Ihr als pdf unter www.studium.uni-freiburg.de/de/service_beratung/io/aktuelle_mitteilungen/infoveranstaltung_anfaenger.pdf





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