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Beeinflusst Religion effektiven Umweltschutz?

Religion und Umwelt – was hat das miteinander zu tun? „Sie können einander bedingen“, sagt Sabine Reinecke, die die Studierenden bei der Organisation des Forums „The Role of Religion in Environmental Governance“ unterstützt. Studierende des Master-Studiengangs „Environmental Governance“ haben ein interaktives Programm entwickelt und laden ein zum Kongress.


Von Karolin Schmidt, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft und Skandinavistik


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Engagierte Studierende beim Forum 2007

Foto: Dr. Reiner Mühlsiegl

Das Besondere an diesem Kongress ist, dass er von den Studierenden selbst organisiert und veranstaltet wird. Er ist das Ergebnis des Langzeitmoduls „student organized event“, das sich über drei Semester erstreckt. In den letzten eineinhalb Jahren erarbeiteten die 24 Studierenden aus 18 Nationalitäten in Kleingruppen selbstständig ein Konzept, in dessen Fokus die Schwerpunkte „capacity building“ und „ethics“ stehen.

Die Dozenten unterstützten sie lediglich in konzeptuellen und administrativen Fragen. Da die Heimat der Masterstudierenden sie unterschiedlichen Kulturen und Religionen zuordnet, verleiht es dem Ereignis eine besondere Authentizität und Lebendigkeit.

„Wir wollen über die Religionsgrenzen und Disziplinen hinweg ein globales Netzwerk schaffen und es wissenschaftlich vorantreiben“, beschreibt Reinecke eines der Ziele. Gleichzeitig sollen die Anwesenden zu gesellschaftlichem Engagement im Bereich Umweltschutz ermutigt werden. Der Kongress findet vom 18. bis 19. April 2008 statt.


Lebendige Diskussion mit Referentinnen, Referenten und Studierenden


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Das Forum stieß auch 2007 auf große Resonanz

Foto: Dr. Reiner Mühlsiegl

Inwieweit ist Religion ein Katalysator in Bezug auf globalen Umweltschutz? Oder erschwert Glaube möglicherweise effektiven Umweltschutz? Wo siedeln sich Schwächen und Stärken der Religion an? Fünf Redner aus den USA, Großbritannien, der Schweiz und Belgien nehmen sich diesen Fragen in ihren Vorträgen an.

Fast alle Gäste arbeiten auch als Schriftsteller und haben unterschiedliche spirituelle Hintergründe. Verfechter des Bahai-Glaubens, wie der gebürtige US-Amerikaner Arthur Dahl, sowie Befürworter des christlichen Wertekanons werden ebenfalls unter den Referenten sein und sich mit dem Zusammenspiel von Religion und Umwelt auseinandersetzen.

Unter ihnen sind beispielsweise Fazlun Khalid, ein in Sri Lanka gebürtiger Brite und Gründer der „Islamic Foundation for Ecology and Environmental Sciences“, sowie Claude Martin, Kanzler der Universität Genf und langjähriger Präsident des World Wildlife Fund aus der Schweiz. Der ökumenische Patriarch Bartholomäus I. von Konstantinopel war vom Konzept des Forums derart angetan, dass er sich in einer eigens für die Konferenz aufgezeichneten Videobotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wenden wird.


Gehaltvoll für alle Fachrichtungen


Fragen sollen dann, mit normativem Anspruch, in interaktiven Diskussionen mit den Zuhörern und Rednern diskutiert werden. Dabei ist die Beteiligung aller Besucher ausdrücklich erwünscht. Da das Thema „The Role of Religion in Environmental Governance“ viele Disziplinen, wie beispielsweise Politik, Wirtschaft und Theologie streift, ist es für Studierende aus allen Fachrichtungen gehaltvoll.


An dem englischsprachigen Forum kann auch in Teilen teilgenommen werden.


Zur besseren Planung ist eine Online-Registrierung erwünscht.


Ort, Zeit und Informationen zum Kongress sowie zum Studiengang „Environmental Governance“ findet Ihr unter: www.meg.uni-freiburg.de


Info:

18. / 19. April 2008

Eintritt frei

Registrierung und Infos per E-Mail: meg_forum@ifp.uni-freiburg.de

Es ist möglich, die Tagung in Teilen zu besuchen

Englischsprachig, auch die Diskussion




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