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Nachhaltigkeit für alle

Von wegen in die Tonne kloppen – Abfall und Biomasse haben fächerübergreifend einen hohen Stellenwert. Deshalb widmet sich die EUCOR-Sommeruniversität dem Thema Stoffkreisläufe und Nachhaltigkeit. Wer sich dafür interessiert und Konzepte im Bereich Umweltschutz entwickeln möchte, kann dies vom 27.8. bis zum 6. 9.2008 in der Nähe von Basel tun.


Von Karolin Schmidt, studiert Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft und Skandinavistik


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Das Zusammenspiel von ökologischen und ökonomischen Aspekten verstehen - das ist das Ziel der dritten EUCOR-Sommeruni in Leuenberg bei Basel

Foto: PantherMedia/Brandt

„Altlasten, Abfälle, Biomasse“ – Schlagwörter, die sich auf den ersten Blick nicht sehr prickelnd anhören, beschreiben eine der größten aktuellen Herausforderungen der modernen Gesellschaft, die diese bewältigen muss. „Neben den klassischen Themen Gerechtigkeit, kulturelle Vielfalt und demokratische Grundrechte verbindet Nachhaltigkeit und Umweltschutz die Natur- und Technikwissenschaften, integriert aber auch die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“, sagt Dr. Jens Lange vom Hydrologischen Institut der Universität Freiburg. Er ist Mitglied der Vorbereitungsgruppe der dritten EUCOR-Sommeruniversität, bei der das Thema „Trinationale Modellregion Oberrhein: Stoffkreisläufe und Nachhaltigkeit: Altlasten, Abfälle, Biomasse“ im Mittelpunkt steht.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, das Zusammenspiel von ökologischen und ökonomischen Aspekten in der Oberrheinregion zu verstehen, um dann Handlungsmöglichkeiten und Problemlösungen zu finden. Das Dreiländereck eignet sich hierfür besonders gut, weil es trinational ist und die Studierenden aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz somit über Landes- und Kulturgrenzen hinweg das Thema Nachhaltigkeit diskutieren können.

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Gemeinsam für die Umwelt: Wer Interesse an Stoffkreisläufen und Nachhaltigkeit hat kann sich noch anmelden

Foto: EUCOR-Sommeruniversität

Auf Deutsch und Französisch Projekte entwickeln


 „Was bietet Siedlungsstruktur und Raumordnung im Oberrhein?“, „Wie kann Biomasse ausreichend genutzt werden?“, „Wie setze ich energiepolitische Instrumente gewinnbringend ein?“ sind nur einige der Vortrags- und Diskussionsthemen.  Aber bei Diskussionen allein bleibt es nicht: Bei diesem deutsch-französischen Seminar - etwa die Hälfte findet auf Französisch statt - erarbeiten die Studierenden neben Vorträgen der Dozenten, die aus verschiedenen Universitäten und aus der Wirtschaft  kommen, zwei Fallbeispiele. Dabei handelt es sich um aktuelle Projekte der Bereiche Biomasse und Wasser.

Bereits am zweiten Tag beginnen die Teilnehmer in Gruppenarbeit, Probleme über die drei Landesgrenzen hinweg zu erörtern und kompatible Lösungen für die Realisierung von Stoffkreisläufen und die Abwasserreinigung - um zwei zentrale Punkte zu nennen -  zu finden. Am Ende der Sommeruniversität präsentieren sie ihre Ergebnisse, die sich auf die Länder an der Oberrheinschiene beziehen, der Öffentlichkeit: Kommunen, Verwaltung, Industrie und Presse. „Das Besondere an der Sommeruniversität ist, dass sich Fachwissen mit Praxisbezug verbindet“, erklärt Lange. Dadurch wird das Bewusstsein für Umweltthemen und Nachhaltigkeit geschärft.

Das Thema der Sommeruniversität ist so gestellt, dass es Studierende aller Fachrichtungen betrifft. Voraussetzung ist neben Französischkenntnissen natürlich das Interesse an Stoffkreisläufen und Nachhaltigkeit.


Infos zur dritten EUCOR-Sommeruniversität „Trinationale Modellregion Oberrhein: Stoffkreisläufe und Nachhaltigkeit: Altlasten, Abfälle, Biomasse“

Datum: 27.8. bis 6.9.2008

Ort: Leuenberg bei Basel

Kosten: 250 Euro (Unterkunft, Vollpension, alle Materialien)

Teilnehmerzahl: 30-35

Anmeldung und Infos unter: http://su08.eucor-uni.org

Für B.A.-Studierende: 3 ECTS-Punkte






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