Uni-Logo

Lernen, „um die Ecke zu denken“

Handy und Laptop mit neuester Technologie, Schokolade, die schlank machen soll: Innovationen begegnen uns ständig im Alltag. Wie man systematisch auf neue Ideen kommt, könnt Ihr im ersten, kostenlosen „Innovations-Workshop“ lernen, den das Gründerbüro Campus Technologies Oberrhein (CTO) der Universität Freiburg am 24. und 25. Oktober 2008 veranstaltet.


Von Wibke Hartleb, Chemie


inno-workshop-cms-1.jpg
Beim kostenlosen Innovations-Workshop können neue Ideen wachsen und gedeihen.

Foto: aboutpixel.de

 
„Da Innovationen für jedes Unternehmen sehr bedeutend sind, spielt die Suche nach kreativen Ideen auch für die Mitarbeiter eine wichtige Rolle“, erklärt Marita Göbel von CTO. Für jeden erfolgreichen Mitarbeiter sei es erforderlich „um die Ecke zu denken“. Wie man viele, neue Ideen in kurzer Zeit generiert, Innovationen entwickelt und wie Kreativität funktioniert, soll der Workshop vermitteln.

„Das Ziel des Workshops ist, massenhaft Ideen zu produzieren und Neues zu entdecken. Jeder hat ein kreatives Potenzial, aber es wird meist nicht ausgelebt.“ Außerdem kann die Nutzung von Kreativitätstechniken dazu dienen, Denkblockaden aller Art zu überwinden, so Göbel.


Von der Idee zur Umsetzung


Im Workshop werden Mitarbeiter eines Unternehmens zunächst ein Thema vorgeben und erläutern, auf welchem Gebiet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach neuen Ideen suchen sollen. Im Anschluss wird ein Moderator verschiedene Kreativitätstechniken vorstellen, anhand derer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Ideen entwickeln oder auch bestehende Produkte oder Dienstleistungen verändern und verbessern sollen.

„Eine bekannte Methode ist zum Beispiel das „Brainstorming“, bei dem jeder sagen darf, was ihm oder ihr gerade einfällt. Oberster Grundsatz hierbei ist, dass jegliche Kritik zunächst tabu ist“, erläutert Göbel. Nach der Ideenfindung folgt dann die Umsetzung. Die Gruppe wählt die besten Ideen aus und  verfeinert sie. Anhand unterschiedlicher Kriterien werden die bearbeiteten Ideen zum Schluss bewertet, priorisiert und im Idealfall im Unternehmen umgesetzt.


inno-workshop-cms-2.jpg
Lernen, kreatives Potenzial zu nutzen.

Foto: aboutpixel.de

Interdisziplinäre Teamarbeit


Hilfreich bei der Entwicklung neuer Ideen sei die Teamarbeit, meint Göbel und „das Zusammenwirken der Kollegen aus verschiedenen Abteilungen sollte man frühzeitig lernen. Der Workshop soll die Augen öffnen für andere Fachbereiche und Themen, die man normal nicht aufgreift.“ Die Zusammensetzung der Gruppen sei daher bei solchen Workshops am besten heterogen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedener Fachrichtungen.

Idealerweise seien sowohl Mitarbeiter des Unternehmens als auch externe Experten und Studierende in der Gruppe vertreten. Die Vorteile des Workshops für Studierende sieht Göbel darin, dass sich „die Teilnahme an einem solchen Workshop gut im Lebenslauf macht“ und „solche Weiterbildungsangebote in der Regel sehr teuer sind.“

Das CTO plant vier weitere Innovations-Workshops, jeweils einen pro Semester. Der Workshop richtet sich an Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden aller Fachrichtungen. Ihr braucht keine Vorkenntnisse. Die Teilnehmerzahl liegt bei maximal 20.

 

Informationen

zum Innovations-Workshop

Bewerben könnt Ihr Euch über das Kontaktformular mit dem Betreff „Bewerbung INNO-WORKSHOP 2008“ unter www.cto.uni-freiburg.de


Weitere Veranstaltungen des CTO:


Im Gründerkolleg-Basismodul, veranstaltet am Zentrum für Schlüsselqualifikation (ZfS), können Studierende aller Fachrichtungen lernen, auf was es bei der Unternehmensgründung ankommt, und dabei ECTS-Punkte sammeln. Anmeldung ab 6. Oktober 2008 beim ZfS. Weitere Infos zu den Veranstaltungen des Gründerkollegs unter www.cto.uni-freiburg.de oder bei Dr. Tanja Krämer-McCaffery, Tel. 0761-203-4993.


Für diejenigen, die bereits eine „zündende“ Geschäftsidee haben, die sie weiter ausbauen wollen, bietet das Gründerkolleg die monatliche Workshop-Reihe „Entrepreneurship-Kompetenzen“ an. Start: Oktober 2008.  Anmeldung ab sofort.


zurück Zurück zum Newsletter



Personal tools