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Klicken statt suchen

So eine Uni kann wie ein Dschungel sein. Hier ein Formular ausfüllen, da eine Fakultät besuchen, dort ein Seminar belegen. Alles übers Internet. Aber wie komm ich noch mal zum Vorlesungsverzeichnis? Welche Frist gilt? Und wo, bitte, geht's zur Studienbescheinigung? Die gute Nachricht zum neuen Semester: Ab jetzt trennen Euch weniger Klicks vom Studienabschluss. Dank neuem Studierenden-Portal.


Von Peter Wieczorek, Jura


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Gelungener Relaunch: Der neue Web-Auftritt des Studierendenportals.

Auf den ersten Blick fällt auf: Die Seite ist bunter geworden. Mit großem Logo in der Mitte, das schnellen Zugriff auf die wichtigsten Angebote ermöglicht und mit vielen Bildchen zum Draufklicken. "Diese Bilder sind aber eher als Zugabe gedacht", sagt Marcel Oettrich, der das Studierendenportal betreut.

"Im Vordergrund steht der Service-Gedanke." Das alte Studierenden-Portal stammte aus dem Jahr 2002. "Seitdem haben die verschiedensten Einrichtungen ihre Inhalte eingefügt", so Oettrich. "Das Angebot ist stark gewachsen, Anmeldeverfahren haben sich geändert, die Studiengebühr kam dazu. Das alles wurde einfach drangehängt." Fazit: Die Übersicht war dahin, sinnvolle Pflege nicht mehr möglich.


Klick, Klick, fertig


Also war klar: Eine neue Struktur musste her. Dank Studiengebühr waren die Mittel vorhanden, eine zusätzliche Stelle zu schaffen, die mittlerweile bei der Stabsstelle Neue Medien angesiedelt ist – die von Marcel Oettrich eben. Er befasst sich mit den Studierenden-Angelegenheiten im Internet. "Das Ziel ist, dass die Studierenden schneller zu den Informationen kommen, die sie brauchen", sagt er.

So landet Ihr mit einem Klick auf "Beurlaubung" auf einer Übersichts-Seite. Dort findet Ihr Fristen, Hinweise zu Gebühren und erforderlichen Unterlagen. Ein weiterer Klick und das Antrags-Formular erscheint. Wer schon genau weiß, welches Formular er braucht, kann sich auch den Umweg über die einzelnen Rubriken sparen und direkt das Download-Center ansteuern. Dort sind alle Formulare aufgeführt. Nur ausfüllen müsst Ihr sie noch selbst. "Wenn man mit den Studiengebühren wirklich etwas für die Studierenden tun kann, dann doch so", findet Oettrich.


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Marcel Oettrich befasst sich mit Studierenden-Angelegenheiten im Internet.

Foto: Peter Wieczorek

Rechts wie links frische Links


Am Studierenden-Portal sind das Studierendensekretariat I und II, das International Office, die Zentrale Studienberatung, die Gemeinsame Kommission der philosophischen Fakultät und die Stelle für Studiengangentwicklung beteiligt. Sie alle steuern Inhalte bei und verlinken auf ihre eigenen Seiten sowie die der übrigen Einrichtungen. Das funktioniert auch andersrum, das heißt die Fakultäten setzen Links zum Studierendenportal. "Seit der Umstellung stimmen ältere Links nicht mehr", räumt Oettrich ein. Diese Probleme werden jetzt nach und nach behoben.


Das neue Studierendenportal findet Ihr unter www.studium.uni-freiburg.de. Meinung sagen ist dort möglich und erwünscht.

Und wenn Ihr schon länger studiert, dann tut doch spaßeshalber mal so, als wolltet Ihr Euch erst jetzt um einen Studienplatz bewerben, klickt auf die entsprechenden Links und lasst Euch durch die Seiten führen. Der Autor dieses Artikels jedenfalls wurde bei der Erinnerung an die eigene Sucherei und Verwirrung vor mittlerweile fünf Jahren geradezu sentimental...




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