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Money, money, money…

Miete, Bücher, Studiengebühren – und irgendwas im Kühlschrank schadet auch nicht. Wie finanzieren Studierende der Uni Freiburg eigentlichen ihren Lebensunterhalt? Vor der Mensa Rempartstraße haben wir Euch in die Lohntüten gespickt.

 
Doreen Fiedler und Rimma Gerenstein haben nachgefragt (Text und Fotos)



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Carolin

Carolin, 24, Englisch und Philosophie/Ethik

Zum einen finanziere ich mich durch ein Stipendium, das ich von der Studienstiftung bekomme. Zum anderen gebe ich ein Tutorat für Englische Literaturwissenschaft und arbeite auch noch als Hiwi am FRIAS. Alles zusammen ist das zwar viel Arbeit, aber es macht mir auch Spaß, weil ich durch diese Jobs noch andere Facetten außerhalb meines Studiums kennenlerne.


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Jan-Hendrik

Jan Hendrik, 22, Politik und Islamwissenschaft

Ich bin in einer Beratungsfirma für Entwicklungshilfe tätig. Meine Aufgaben bestehen darin, Lebensläufe zu archivieren, umzuformatieren und in die Datenbanken einzuspeisen. Neben der Computerarbeit gehört auch Telefondienst dazu. Des Weiteren schreibe ich eine kleine Serie für die Stuttgarter Zeitung über meine Zeit in Syrien.


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Johannes

Johannes, 30, Sport und Englisch

Ich arbeite als Leichtathletik-Trainer. Bis zu fünf Mal pro Woche gehe ich auf den Platz, um  Studierende, Schüler und auch Leistungssportler, die auf Mittel- und Langstrecken laufen, zu coachen.


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Lisa

Lisa, 21, Germanistik

Ich komme aus Luxemburg: In Ettelbrück arbeite ich jede Semesterferien in einer Bäckerei mit angeschlossener Teestube. Entweder ich verkaufe Brot und Süßes hinter der Theke oder ich bereite kleine Snacks zu. Am Liebsten aber serviere ich die kleinen Gerichte in der Teestube oder auf der Terrasse, denn dann habe ich Kontakt zu den Menschen und kann ein bisschen mit ihnen quatschen.


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Eva

Eva, 21, Politikwissenschaft und VWL

Den Großteil meines Unterhalts bekomme ich von meinen Eltern. Außerdem habe ich eine Hiwi-Stelle im „Centrum für Europäische Politik“, bei der ich unter anderem Texte für unsere Homepage vom Deutschen ins Englische übersetze.


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Sören

Sören, 27, Philosophie, Europäische Ethnologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Ich habe schon beim Messebau und beim Bühnenbau mitgeholfen. Und auch Sofas habe ich schon geschleppt, außerdem habe ich als Kaufhausdetektiv Leute beobachtet. Bei meinen Promotion-Jobs habe ich viele für Smart oder die Handelskasse angequatscht. Ein anderes Mal habe ich Bier auf dem Schlossberg gezapft oder internationale Studierende betreut. Und neulich war ich in Bussen, S-Bahnen, Straßenbahnen und Zügen
unterwegs, und habe Leute gezählt.


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Veronika

Veronika, 26, Dipl.-Theologin

Als ich noch studiert habe, hatte ich alle möglichen Nebenjobs: Ich habe Büroarbeit gemacht, Flyer verteilt, in einer Therapeutenpraxis geputzt und war Tutorin in der Hochschulgemeinde. Jetzt bin ich seit sechs Wochen mit dem Studium fertig – und auf der Suche nach einem Job.


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Wolfgang

Wolfgang, 28, Biologie, Philosophie und Geschichte

Auf meiner alten Zivistation, der „Zahn, Mund- und Kieferklinik“ in der Uniklinik, war ich lange Zeit als Sitzwächter beschäftigt. Früher bestand die Aufgabe eines Sitzwächters darin, die ganze Nacht am Bett eines Patienten zu sitzen und auf ihn aufzupassen, damit er nicht auf-steht und einfach wegläuft. Doch zu meinen Aufgaben zählte auch eine umfassende Betreuung der Patienten, etwa im Aufwachraum. Außerdem ist man Mädchen für alles, muss auch mal putzen und aufräumen.


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Martin

Martin, 24, Alte Geschichte, Geschichte der Medizin, Englisch

Bis vor Kurzem habe ich Erste-Hilfe-Kurse beim Roten Kreuz geleitet, war außerdem mal Krankenwagenfahrer und gehe regelmäßig, so oft ich eben darf, zum Blutspenden. Früher war ich  in der Geschäftsstelle Junges Freiburg/Die Grünen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig und habe bei den letzten Bundestags- und Kommunalwahlen die Wahlstimmen mit ausgezählt.


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Elena

Elena, 24, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte

Die eine Hälfte meines Lebensunterhalts finanziere ich durch Bafög. Die andere kommt durch meinen Hiwi-Job am Archäologischen Institut dazu. Ungefähr 25 Stunden im Monat kümmere ich mich um die Bilderdatenbank FREICON. Bei dem Job lerne ich viel über bildgestützte Wissenschaft und außerdem ist ein Hiwi-Job der erste Schritt in eine akademische Laufbahn.


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