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Vom Walzer bis zur Sinfonie

Preisverleihungen, die Eröffnung des Akademischen Jahres und der Uni-Sommerball sind die offiziellen Anlässe, bei denen das Akademische Orchester der Uni spielt. Doch den Höhepunkt bildet am Ende jedes Semesters das Semesterkonzert: Am 13. Februar ist es wieder soweit.


Von Wibke Hartleb, Chemie


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Das Semesterkonzert ist der musikalische Semesterhöhepunkt des Akademischen Orchesters.

Fotos: Akad. Orch.

„Es macht unglaublich viel Spaß, mit allen zusammen ein Stück zu erarbeiten und an Ausdruck und Klang zu feilen“, schwärmt Katharina Bornkamm, Medizinstudentin, die seit 2004 Geige im Akademischen Orchester der Uni spielt. „Das Orchester ist für mich der Ausgleich zum Alltag.“ Seit 1964 sorgen jedes Semester circa 80 bis 90 Studierende aller Fachrichtungen mit ihren Instrumenten für einen vollen Klang. Als offizielles Symphonieorchester der Uni „gehören offizielle Anlässe der Uni zwar dazu, aber der Höhepunkt ist immer das Semesterkonzert“, so Katharina.


Selbstverantwortliche Organisation


Seit diesem Semester ist Katharina Vorstands-Vorsitzende des Akademischen Orchesters Freiburg e.V.. Die Orchestermitglieder, die alle Studierende sind, wählen aus ihrer Mitte acht Vorstandsmitglieder für ein Jahr. „Wenn jemand aufhört, muss jemand nachrutschen und so bin ich in den Vorstand gewählt worden“, erklärt Katharina. Sie findet es spannend, einen Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen eines Vereins zu bekommen.

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80 bis 90 Studierende sind Mitglieder des Orchesters.

Der Vorstand trifft sich einmal im Monat, aber zum Konzert hin auch häufiger. Das Besondere ist die selbstverantwortliche Organisation des Orchesters: Die Mitspieler suchen die Konzertprogramme selbst aus und wählen den Dirigenten. Seit Sommersemester 2007 ist Johannes Klumpp Dirigent des Akademischen Orchesters. Für die Semesterkonzerte überlegt die „Programmkommission“ zusammen mit dem Dirigenten, was gespielt werden könnte.

Katharina erklärt:„Wir planen ungefähr eineinhalb Jahre im Voraus. Im Moment organisieren wir z.B. für das Semesterkonzert im Wintersemester 2009/2010 für Mahlers 2. Sinfonie einen Chor. Außerdem brauchen wir je nach Programm mehr oder weniger Instrumentalisten.“


Proben als „soziales Event“


Für den harmonischen Zusammenklang der Instrumentalisten sorgen neben den wöchentlichen Proben Extra-Termine, je nach Programm und Anlass. Der Eröffnungswalzer beim Uni-Sommerball gehört mittlerweile zum Repertoire. Zur Eröffnung des Akademischen Jahres spielt ein Teil des Akademischen Orchesters ein Extra-Programm, zu dem es eine Extra-Probe gibt.


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Das Akademische Orchester spielt beim Sommerball traditionell den Eröffnungswalzer.

Die Vorbereitung auf das Semesterkonzert im Februar ist aufwendiger: Neben einem Proben-Samstag im November 2008 fand ein Probenwochenende Ende Januar 2009 im Schwarzwald statt. Wichtig ist für Katharina auch der gute Kontakt unter den Orchestermitgliedern außerhalb der Proben:„Nach den Proben gehen wir oft noch was zusammen trinken und auch das Probenwochenende ist ein soziales Event.“

Auf das Konzert freut sie sich:„Das Konzert soll unsere Begeisterung rüber bringen und die Leute mitreißen.“


Semesterkonzert


Das Semesterkonzert findet am 13. Februar 2008 um 20 Uhr im Konzerthaus statt. Auf dem Programm stehen die Tragische Ouvertüre von Johannes Brahms, seine 2. Sinfonie sowie das Cellokonzert von Anton Dvoràk.

Karten und weitere Informationen zum Akademischen Orchester findet Ihr unter: www.akademisches-orchester-freiburg.de   


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