Bye bye Uni-Magazin
Das Uni-Magazin begleitete Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viele Semester lang durch den Uni-Alltag. Im Dezember 2009 ist die letzte Ausgabe erschienen. Warum jetzt eine Zeitung kommt, erzählt das Redaktionsteam.
Die Fragen stellte Silvia Cavallucci, Newsletter-Redaktion
Knapp 22 Jahre lang berichtete das Uni-Magazin über das Neueste an der Universität. Jetzt wird das Magazin durch eine Zeitung abgelöst. Warum das so ist und was die Zeitung bringen wird, hat das Redaktions-Team, bestehend aus Eva Opitz, Benjamin Klaußner und Rimma Gerenstein, beantwortet.
Liebes Redaktionsteam, für die meisten Studierenden war das Uni-Magazin „schon immer da“. Wann erschien eigentlich die erste Ausgabe?
Das erste Magazin hat Rudolf-Werner Dreier, der Pressesprecher der Uni, im Juni 1988 herausgegeben. Das Titelthema hieß damals „Abrüstung: mehr Geld für die Universitäten?“. Das Uni-Magazin hat natürlich nicht immer gleich ausgesehen, es gab Relaunches 1994, 1998 und 2006 und auch inhaltlich hat es sich weiter entwickelt.
Das Uni-Magazin lag an vielen Stellen der Uni aus. Wer hat das Magazin gelesen?
In erster Linie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und Studierende, aber auch Personen, die sich mit der Uni verbunden fühlen, wie zum Beispiel Alumni. Auch Journalisten lesen das Uni-Magazin, das merken wir daran, dass Themen, die wir im Magazin behandeln, oft später in den Medien wieder auftauchen.
Im Wesentlichen sind es die gleichen Zielgruppen, die auch die neue Uni-Zeitung ansprechen will.
Warum wird das Uni-Magazin eingestellt?
Das Uni-Magazin ist grafisch und layouttechnisch in die Jahre
gekommen, es wäre sowieso Zeit gewesen für einen Relaunch. Und im
Moment ist der Zeitpunkt für einen Neuanfang einfach günstig: Das neue
Corporate Design der Uni muss integriert werden und der Vertrag mit dem
bisherigen Verlag lief aus.
Was ist besser an einer Zeitung?
Es gibt eine Reihe von Gründen, die für das Zeitungsformat
sprechen: Auf Zeitungsseiten ist es einfacher, Artikel
unterschiedlicher Länge zusammen zu bringen. Man kann verschiedene
Stilformen wie zum Beispiel Berichte oder Interviews grafisch besser
voneinander abheben.
Kürzere Meldungen können besser verteilt werden, das Forum mit den Kurznachrichten beispielsweise, muss nicht mehr als Block auftauchen. Insgesamt ist die Fläche, auf der man mit Texten und Fotos spielen kann in der Zeitung einfach größer und darauf freuen wir uns.
Das Uni-Magazin war klein und handlich – und konnte dadurch überall gelesen werden. Wie wird die neue Zeitung aussehen?
Die neue Zeitung wird im Berliner Format gedruckt, das ist ein bisschen kleiner als beispielsweise die Badische Zeitung. Unsere Zeitung soll schließlich auch in Straßenbahnen oder Hörsälen gelesen werden. Wir werden 6 Mal pro Semester 12 Seiten mit jeweils 5 Spalten füllen. Wir drucken durchgehend farbig und werden eine Papiersorte auswählen, die einen guten Fotodruck ermöglicht.
Die letzte Zeitungsseite wollen wir bunt und locker gestalten, mit unterhaltsamen Beiträgen, wie man es auch von vielen Tageszeitungen kennt.
Zusätzlich zur Uni-Zeitung ist ein Forschungsmagazin geplant, das
zweimal im Jahr erscheinen soll. Welcher Inhalt ist vorgesehen und an
wen richtet sich das Magazin?
Das neue Forschungsmagazin
widmet sich der aktuellen Wissenschaft der Universität Freiburg. Die
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen ja immer an sehr
spannenden Themen, die aber von der Öffentlichkeit häufig nicht
wahrgenommen werden. Wir wollen mit dem Magazin der Forschung eine
Plattform geben.
Das Magazin richtet sich an Multiplikatoren und an Unterstützer der Uni, wie zum Beispiel Politikerinnen und Politiker, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie an Journalistinnen und Journalisten und auch an andere Unis und Forschungsinstitute.
Wann und wo erhalte ich die neue Uni-Zeitung?
Wir sind im Moment noch an der Konzeption und Planung der Zeitung, bereiten aber auch schon die Inhalte vor. Wir wollen die Erstausgabe spätestens zu Beginn des Sommersemesters unter die Leserinnen und Leser bringen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni bekommen die Zeitung zukünftig direkt per Hauspost, für Studierende und andere Interessierte liegt sie, wie bisher das Uni-Magazin, in den Zeitungsständern der Universitätsgebäude und der Stadt aus.
