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Bologna-Prozess und ECTS in Freiburg

Ziel des 1999 gestarteten Hochschulreformprozesses war die Schaffung eines Europäischen Hochschulraums. Dieser wurde mit 47 europäischen Ländern 2010 offiziell für eröffnet erklärt, somit ist das Ziel des Bologna-Prozesses formal erreicht.

Durch den Bologna-Prozess wächst Europa im Hochschulbereich stärker zusammen und ermöglicht so eine bessere Nutzung der vorhandenen Wissenspotentiale. Kernelement des gemeinsamen europäischen Hochschulraums ist die Einführung eines gestuften Studiensystems aus drei Zyklen. In Deutschland wurde beschlossen, diese so zu gestalten, dass Bachelor (als erster arbeitsmarktrelevanter Abschluss) Master und Promotion als europaweit vergleichbare Abschlüsse vergeben werden können.

Studienabschlüsse sollen international vergleichbar und anerkannt werden, die Qualität von Studienangeboten soll verbessert werden, die internationale Mobilität soll steigen und es sollen höhere Qualifikationen der Absolventen auch für den Arbeitsmarkt erreicht werden. Dabei ist vor allem die  Verbesserung der Anerkennung durch das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) von großer Bedeutung. Das ECTS dient dazu, Studienleistungen innerhalb Europas vergleichbarer zu machen und gegenseitig anzuerkennen. Das erleichtert es Studierenden, ihr Studium an verschiedenen europäischen Hochschulen zu absolvieren.

Das European Credit Transfer System ist ein im Rahmen des Erasmus-Programms entwickeltes Leistungspunktesystem zur Akkumulierung und Übertragung von Studienleistungen, das die Quantifizierung im Ausland erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen ermöglicht und somit deren Anrechnung an den jeweiligen Heimathochschulen erleichtert. Grundlage des ECTS sind Leistungspunkte, welche die erwartete studentische Arbeitsbelastung (Workload) widerspiegeln, die Modulen bzw. Lehrveranstaltungen zugeordnet werden. Neben Leistungspunkten wendet das ECTS folgende Instrumente an: Information Package, Learning Agreement, Transcript of Records und ECTS-Grades.

An der Albert-Ludwigs-Universität sind die einzelnen Fächer und ERASMUS-Fachverantwortlichen für die ECTS-Informationen und -Betreuung zuständig: ERASMUS-Outgoings bekommen Hilfe bei der Studienplanung mittels eines Studienvertrags/Learning Agreements und nach ihrer Rückkehr nach Freiburg Unterstützung bei der Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen, idealerweise auf der Grundlage von ECTS.

Ausländische ERASMUS-Studierende, die nach Freiburg kommen, nehmen am besten frühzeitig Kontakt mit den ERASMUS-Verantwortlichen an ihrer Heimathochschule und an der Uni Freiburg auf, um das Studienvorhaben zu diskutieren und danach in dem Studienvertrag/Learning Agreement festzuschreiben.

Quelle: u.a. DAAD

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Das EU-Büro ist primär Kontaktstelle für euro-
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