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Liebe Studierende,

während der Corona-Pandemie läuft der Betrieb im SCS weiter. Direkten Kontakt müssen wir jedoch weiterhin vermeiden. Daher ist das Gebäude bis auf weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. Wir sind aber für Erstanfragen per E-Mail (studienbeatung@service.uni-freiburg.de) erreichbar und vereinbaren auch gern einen telefonischen Beratungstermin (Hotline 0761 – 203 4246).

Wenn Sie sich für einen Auslandsaufenthalt interessieren, kontaktieren Sie uns bitte unter:

Weitere Kontaktdaten und Informationen finden Sie auf unseren Webseiten.
Ihr Service Center Studium

ERASMUS+ Praktikum

Das Hochschulprogramm ERASMUS+ fördert Praktika für Studierende in einer Gasteinrichtung im europäischen Ausland und richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen.

Bei einem ERASMUS+-Praktikum im Ausland können Sie nicht nur Ihre Kommunikations-, Sprach- und interkulturellen Kenntnisse verbessern, sondern auch die von zukünftigen ArbeitgeberInnen geschätzten „Soft Skills“ erwerben und Ihr unternehmerisches Handeln entwickeln.

Die Bewerbung für eine Förderung für ein ERASMUS+-Praktikum für Studierende der Universität Freiburg erfolgt über die zentrale Koordinierungsstelle in Baden-Württemberg KOOR/BEST. Weitere Informationen und den Zugang zum Bewerbungsportal finden Sie auf der KOOR/BEST Homepage.

 

Bitte beachten Sie die Bewerbungsfrist: Einen Monat vor Praktikumsbeginn müssen alle Bewerbungsunterlagen vollständig bei KOOR/BEST hochgeladen werden.

Aufgrund der Corona Pandemie verkürzt KOOR/BEST aktuell die Bewerbungsfrist auf zwei Wochen. Bitte erkundigen Sie sich bei KOOR/BEST, ob dies auf Ihre Bewerbung zutrifft.

Bei weiteren Fragen zu ERASMUS+ Praktika wenden Sie sich an:

Julius Wiedersich



 

Sie planen ein Praktikum in Europa?

Studierende der Universität Freiburg können sich für ein zwei- bis zwölfmonatiges ERASMUS+ Praktikum in den EU-Ländern, in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Türkei bewerben. Die Chancen, die Förderung von mehreren hundert Euro monatlich zu erhalten, stehen sehr gut.
Das Praktikum kann seit neuestem auch im Bereich von Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen durchgeführt werden, lediglich Auslandsvertretungen und EU-Institutionen sind ausgeschlossen. Daneben bieten die klassischen Praktikantengeber in den Bereichen Industrie, Banken, Handel, Handwerk, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Handelskammern sowie Vereine und Gesellschaften zahlreiche Tätigkeitsfelder. Die Studierenden suchen sich selbst den Praktikantenplatz und kümmern sich selbst um alle Formalitäten.

Dauer des Praktikums

Mindestens zwei, höchstens zwölf Monate (min. 60 Tage, max. 360 Tage). Beachten Sie bitte, dass kürzere Praktika sowie studienbegleitende Praktika nicht gefördert werden können.

Förderbedingungen für Studierende und Absolventen

Studierende
Mit einem ERASMUS+-Zuschuss können Studierende gefördert werden, die an der Universität Freiburg eingeschrieben sind und ein vollständiges Studium absolvieren. Austauschstudierende können keinen ERASMUS+ Zuschuss in Anspruch nehmen. Praktika können bereits ab dem ersten Studienjahr gefördert werden.
Sie können mit ERASMUS+ mehrmals einen Auslandsaufenthalt absolvieren, entweder als Studierende/-r oder als Praktikant/-in, doch insgesamt dürfen Sie nicht länger als 12 Monate innerhalb eines Studienprogramms im Ausland verbringen.
Für „einstufige Studiengänge mit dem Abschluss Staatsexamen wie Medizin, Zahnmedizin, Rechtswissenschaften oder Pharmazie können Sie bis zu 24 Monate mit ERASMUS+ ins Ausland gehen.

Absolventen/Graduierte
AbsolventInnen/Graduierte müssen während des Praktikums exmatrikuliert sein. Als Nachweis der Exmatrikulation gelten die Exmatrikulationsbescheinigung oder das Abschlusszeugnis.
AbsolventInnen/Graduierte können für ERASMUS+ Praktika/Praxisaufenthalte gefördert werden, wenn sie innerhalb ihres letzten Studienjahres der jeweiligen Studienphase für eine Förderung ausgewählt wurden und das Auslandspraktikum innerhalb eines Jahres nach Beendigung der entsprechenden Studienphase durchführen und abschließen. Die Laufzeit des Praktikums wird auf die maximal 12 Monate je Studienphase angerechnet: Wurde z. B. im Bachelor bereits ein Studienaufenthalt von acht Monaten absolviert, so bleiben vier Monate für ein Graduiertenpraktikum. Das Praktikum muss innerhalb eines Jahres nach Studienabschluss durchgeführt und beendet sein.
ACHTUNG: Um HochschulabsolventInnen trotz derzeitiger Mobilitätsbeschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie ein Graduiertenpraktikum in einem der Programmländer zu ermöglichen, können Auslandspraktika innerhalb von 18 Monaten statt der üblichen 12 Monate nach der Erlangung des Abschlusses aufgenommen werden.

Förderfähige Zielländer

  • Länder der EU (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern),
  • Island, Liechtenstein, Norwegen, Serbien, Nordmazedonien und die Türkei.


In der Schweiz sind Praktika an Hochschulen möglich. Bitte informieren Sie sich direkt bei Ihrer Schweizer Praktikumsstelle über eine mögliche Förderung.
PendlerInnen werden nicht gefördert.

Ausgeschlossen sind Praktika an diesen Einrichtungen

  • bei allen Europäischen Institutionen
  • bei allen Einrichtungen, die EU-Programme verwalten
  • bei nationalen/diplomatischen Vertretungen des Heimat-/Herkunftslandes der Geförderten
  • bei UN-Einrichtungen und deren Unterorganisationen

Sonderförderung bei Special Needs

Studierende mit Behinderung haben die Möglichkeit, eine zusätzliche Förderung zu beantragen. Die entsprechenden Unterlagen erhalten Sie auf Nachfrage bei Frau .

Förderung

Der ERASMUS+ Mobilitätszuschuss für Praktika staffelt sich nach Ländergruppen, die sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern orientieren. Es gibt folgende drei Ländergruppen:

  • Ländergruppe 1: Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Ländergruppe 2: Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • Ländergruppe 3: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Nordmazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn


Fördersätze für das Akademische Jahr 2019/20

LändergruppeMonatssatz 2019/20
1 555 EUR
2 495 EUR
3 435 EUR


Studierende/Graduierte mit Behinderung oder Kind(ern) haben die Möglichkeit, eine zusätzliche Förderung zu beantragen.
Bitte beachten Sie, dass kein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder eine bestimmte Zuschusshöhe besteht.
BAföG-berechtigte Studierende können auch während des Auslandsaufenthalts mit Erasmus+ BAföG in Anspruch nehmen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Auslands-BAföG-Amt über die Anrechnung der ERASMUS+-Förderung auf Ihren BAföG-Satz. Auch Studierende, die kein Inlands-BAföG erhalten, können eventuell Auslands-BAföG beziehen.

Auszahlung

Die Zuschüsse werden grundsätzlich in zwei Teilbeträgen ausbezahlt: Die erste Zahlung erfolgt zu Beginn des Praktikums nach Eingang der Ankunftsbestätigung (80% des vorgesehenen Aufenthaltszuschusses). Die zweite Tranche wird nach Abschluss des Praktikums überwiesen, nachdem alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt worden sind, auf Grundlage der tatsächlichen Dauer des Praktikums.

Wichtig - besonders zu beachten

  • Bei Verkürzungen, Verlängerungen oder Abbruch eines Praktikums ist unbedingt sofort Rücksprache mit KOOR/BEST zu halten, da sonst evtl. schon ausgezahlte Gelder zurückerstattet werden müssen.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung, weder auf die Förderung an sich noch auf eine bestimmte Höhe des Zuschusses.
  • Das Praktikum ist ohne Unterbrechung durchzuführen.

Hinweise zu Versicherungen

Für ERASMUS+-PraktikantInnen besteht die Verpflichtung, eine Krankenversicherung, eine Haftpflichtversicherung für Schäden, die der/die PraktikantIn am Arbeitsplatz verursacht sowie eine Unfallversicherung für Unfallschäden, die der/die PraktikantIn am Arbeitsplatz erleidet, abzuschließen.

Im Studierendenwerksbeitrag, den Studierende der Universität Freiburg an das Studierendenwerk (SWFR) bezahlen, sind eine Reihe von Versicherungen für Schäden enthalten, die im Zusammenhang mit dem Studium entstehen. Bitte informieren Sie sich beim SWFR ob und in welchem Umfang die Haftpflicht-, Freizeitunfall- und Diebstahlversicherung während Ihres Auslandspraktikums bestehen.

Zudem bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Bonn für ERASMUS+ Geförderte ein Versicherungspaket an, in dem Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung enthalten sind.

Ansprechpartnerin beim SWFR ist Frau Toth, sozialberatung@swfr.de, Ansprechpartnerin beim DAAD Frau Palm, Tel. 0228 / 882-294 oder -400, palm@daad.de. Den Anmeldebogen und die Versicherungsbedingungen finden Sie im Internet.


Daneben existieren auf dem Versicherungsmarkt einige wenige weitere spezifische Angebote, etwa des Online-Vermittlers Mawista, Kontakt via Tel. 07024 / 469510 bzw. info@mawista.com.

Informationen zur Reichweite des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes:     
Informationen der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Studierende, die im Rahmen des ERASMUS+-Austauschprogramms ein Auslandspraktikum ausüben.

Kontakt

KOOR/BEST (Koordinierungsstelle für die Praktischen Studiensemester)


Beratungszeiten:
Mo - Do 09:00 - 12:00 Uhr,
Di und Do 13:00 - 15:00 Uhr (nach Vereinbarung)

Tel. 0721 925-2521, 2522, 2523, 2524, 2525, 2526
E-Mail koor-praxis-bw@hs-karlsruhe.de

 

Universität Freiburg:

Julius Wiedersich

EU-Büro
Friedrichstraße 41-43
Raum 02 024
79095 Freiburg
Tel.: 0761 203-67472
Fax: 0761 203-97562
E-Mail: julius.wiedersich@zv.uni-freiburg.de