Artikelaktionen

Sie sind hier: Startseite Studienangebot Alle Studienfächer

Alle Studienfächer

Philosophie/Ethik

Polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang - Hauptfach (mit Option Lehramt Gymnasium)


Studienbeginn:

Wintersemester

Regelstudienzeit:

6 Semester für den gesamten Studiengang

ECTS-Punkte:

180

Zulassung: Erstsemester:

Mit Zulassungsbeschränkung (Uni): Auswahlverfahren
(Abiturdurchschnittsnote und ggf. außerschulische Leistungen)

Deutsche, Bildungsinländer/innen und EU-Bürger/innen: 90% der Studienplätze werden im Rahmen eines Auswahlverfahrens und 10% nach Wartezeit vergeben.
Nicht EU-Bürger/innen (ohne deutsches Abitur) nehmen nicht an diesem Auswahlverfahren teil, die Vergabe erfolgt innerhalb einer Quote von 8% der Studienplätze.

Weitere Informationen zum Auswahlverfahren für Deutsche, Bildungsinländer/innen und EU-Bürger/innen finden Sie auf den Internetseiten des Fachbereiches

Höhere Semester:

Nicht zulassungsbeschränkt

Bewerbungsfrist: Erstsemester: 01.06. - 15.07.
Höhere Semester: 01.06. - 11.10. (Wintersemester), 01.12. - 12.04. (Sommersemester)
Bewerbung: Bewerben Sie sich jetzt
Fakultätszugehörigkeit: Philosophische Fakultät

Der Philosophie geht es um Fragen, die weder in der Einstellung des alltäglichen Lebens noch wissenschaftlich zu stellen und zu beantworten sind. Es sind Fragen, die auf das zielen, was alltäglich selbstverständlich und wissenschaftlich vorausgesetzt bleibt. Weil die Philosophie derart über die vertrauten Handlungsorientierungen und über das methodisch gesicherte Erkennen hinausfragt, führt sie zu keinem Wissen im üblichen Sinne. Sie ist Lebens- und Weltdeutung, das heißt: Verständigung über die Möglichkeiten und Voraussetzungen von Lebensführung und Welterfahrung. Ziel der Philosophie ist die größtmögliche Klarheit des Menschen über sein Leben und über eine Welt, die nicht nur die seine ist. Die Deutungsmöglichkeiten der Philosophie unterscheiden sich auch darin von Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung, daß sie nicht im Sinne einer fortschreitenden Erkenntnis von einander überholt werden können. Während in der Wissenschaft frühere Lösungsvorschläge in der Regel veraltet sind, bleiben in der Philosophie alle großen Konzeptionen, die klassisch geworden sind, verbindlich. In zeitgenössische Debatten werden sie mehr oder weniger deutlich variiert, und immer müssen sie für deren Verständnis vorausgesetzt werden. Außerdem bieten klassische Entwürfe der Philosophie die Möglichkeit, Abstand von den Selbstverständlichkeiten des je gegenwärtigen Lebensverständnisses zu finden. Die Sachverhalte erscheinen klarer, wenn man sie in einem neuen, nicht durch die Gegenwart vorgegebenen Zusammenhang sieht. Erst dadurch kommen sie philosophisch in den Blick. Das Studium der Philosophie ist deshalb in der Hauptsache eine Auseinandersetzung mit den großen, klassisch gewordenen Philosophien. Klassische Autoren sind z. B. Platon, Aristoteles, Augustinus, Thomas von Aquin, Descartes, Leibniz, Hume, Kant, Fichte, Hegel, Schelling, Schopenhauer, Nietzsche, Husserl, Wittgenstein und Heidegger. Diese Autoren geben die Fragen und die begrifflichen Möglichkeiten des philosophischen Denkens vor. An ihnen lassen sich die eigentümlich philosophischen Denkweisen darum am besten kennenlernen. Dem ist beim Aufbau des Studiums Rechnung getragen. Im Zentrum des Grundstudiums steht ein zweisemestriger Interpretationskurs, dessen Gegenstand ein klassischer Text der Philosophie ist. Dieser Interpretationskurs ist eine Pflichtveranstaltung. In jedem Semester werden mindestens zwei Interpretationskurse beginnen. Zu ihnen gehören je zwei Tutorien, deren Besuch ebenso verbindlich wie der des Kurses ist. Eine weitere Pflichtveranstaltung ist ein Kurs in Logik, der mit den Möglichkeiten des folgerichtigen Denkens und so mit dem formalen Handwerkszeug der Philosophie vertraut machen soll. Diese Veranstaltung wird in jedem Wintersemester angeboten. Die Philosophie umfasst eine Reihe von Fragestellungen, die sich, bedingt durch die jeweilige geschichtliche Situation und die Auseinandersetzung von Philosophen mit anderen Philosophien, abwandeln. Trotzdem ist die Einteilung der Philosophie seit Aristoteles grundsätzlich dieselbe geblieben. Man unterscheidet zwischen theoretischer und praktischer Philosophie, wobei die erstere nach traditionellem Verständnis die wichtigere ist. Im Zentrum der theoretischen Philosophie steht die Frage danach, wie das Seiende in seinem Sein zu verstehen ist („Ontologie“). Aus ihr leitet sich die Frage nach den Möglichkeiten des Wissens und Fürwahrhaltens („Erkenntnistheorie“) ab. Zur praktischen Philosophie gehören die Ethik, in der es vor allem um die Frage nach dem individuellen guten Leben und dem richtigen Handeln geht, und die politische Philosophie, die sich mit den verschiedenen Ausprägungen politischer Gemeinwesen unter dem Gesichtspunkt ihrer Gerechtigkeit auseinandersetzt. Diese Grundfragen haben sich in der Moderne differenziert. So hat die Frage nach dem Wesen des Schönen in Kunst und Natur als philosophische Ästhetik seit Kant eine unbestrittene Eigenständigkeit gewonnen. Ebenso haben ontologische und erkenntnistheoretische Fragen, sofern auf die Wissenschaft konzentriert sich, sich unter dem Titel der Wissenschaftstheorie verselbstständigt. Demgegenüber geben Titel wie Sprachphilosophie, Geschichtsphilosophie, Sozialphilosophie oder Handlungstheorie eher Spezialisierungen innerhalb der beiden großen philosophischen Disziplinen an. In der Moderne steht die Philosophie immer mehr unter dem Anspruch, ihre Fragestellungen gegenüber den Möglichkeiten wissenschaftlicher Erkenntnis zu rechtfertigen. Das kann in einer Orientierung des philosophischen Denkens an der Wissenschaft geschehen, wie es nicht selten in der analytischen Philosophie der Fall ist. Die Alternative dazu ist eine Profilierung des eigenen Anspruches der Philosophie, wie sie im zwanzigsten Jahrhundert vor allem in der phänomenologischen und hermeneutischen Philosophie betrieben worden ist. Dem ist die Philosophie in Freiburg allein durch ihre Tradition verpflichtet. In Forschung und Lehre geht es darum, im Horizont der Tradition philosophische Sachfrageneigenständig zu entwickeln. Das Studium des Faches soll zu einer fundierten philosophischen Orientierung in geschichtlicher wie auch in sachlicher Hinsicht führen.

Eine Übersicht aller Kombinationsfächer zum Fach Philosophie/Ethik für Studierende, die ihr Polyvalenter-Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudium zum WS 2015/16 oder später aufgenommen haben:

Biologie | Chemie | Deutsch | Englisch | Französisch | Geographie | Geschichte | Griechisch | Informatik | Italienisch | Latein | Mathematik | Physik | Politikwissenschaft | Wirtschaftswissenschaft | Russisch | Spanisch | Sport | Chinesisch |

Musik wird an der Musikhochschule Freiburg und Kunst an der Kunstakademie Karlsruhe studiert. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über die dortigen Aufnahmemodalitäten. Sie können jedes Lehramtsfach der Universität Freiburg mit einem der beiden künstlerischen Fächer kombinieren. Ausgeschlossen ist allerdings die Kombination Musik und Kunst.
Beachten Sie außerdem: Für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) in Baden-Württemberg ist im Fach Katholische Theologie die konfessionelle Zugehörigkeit erforderlich. Eine Kombination der Fächer Katholische Theologie und Philosophie/Ethik ohne ein weiteres Fach ist ausgeschlossen.

Rechtlicher Hinweis
Bei den auf dieser Seite vom Dezernat 5 - Recht zur Verfügung gestellten Fassungen von Satzungen (insbesondere Zulassungsordnungen und Auswahlsatzungen sowie Studien- und Prüfungsordnungen) handelt es sich überwiegend um sogenannte Lesefassungen. Das heißt, in den Text der ursprünglichen Satzungen wurden jeweils alle nachfolgend vom Senat der Universität beschlossenen Änderungen eingearbeitet; bei den Bachelor- und Masterprüfungsordnungen handelt es sich in der Regel um Ausschnitte der jeweiligen Prüfungsordnung (Rahmenprüfungsordnung, fachspezifische Bestimmungen und Anlagen).
Alle Lesefassungen wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass hierbei unbemerkt Fehler unterlaufen sind. Rechtlich verbindlich sind daher allein die amtlich bekanntgemachten, das heißt in den Amtlichen Bekanntmachungen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau bzw. bis zum Jahr 2000 im Amtsblatt des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums veröffentlichten Satzungen und Änderungssatzungen.

Zentrale Studienberatung


Das Service Center Studium - Zentrale Studienberatung (ZSB) der Universität informiert und berät zu allen Fragen, die vor, zu Beginn und während des Studiums auftreten können. Das Service Center Studium – Zentrum für Lehrerbildung bietet Beratung speziell für Interessierte am Lehramtsstudium. Wenn Sie darüber hinaus noch fachspezifische Fragen haben, können Sie sich auch an die jeweilige Studienfachberaterin / den jeweiligen Studienfachberater wenden.

Studienfachberatung


Alexander Bilda
Philosophisches Seminar
Raum 1071
Platz der Universität 3
79085 Freiburg
Tel.: +49 761 203-5487

studienkoordination@philosophie.uni-freiburg.de
Sprechstunde: 

siehe Webseite


Webseite


Prüfungsamt


Werthmannstr.8/Rückgebäude, 79098 Freiburg
Fax: 0761 203-9267
http://www.geko.uni-freiburg.de

Bachelor- und Masterstudiengang, Lehramtsstudiengang gemäß GymPO I
Dr. Tobie Walther
Tel. 203-3221
tobie.walther@geko.uni-freiburg.de
Raum 02 010/2. OG
Sprechstunde: Dienstag 10.15-12.30 Uhr, Donnerstag 14.00-16.00 Uhr

Magister- und Promotionsstudiengang, Lehramtsstudiengang gemäß WPO
Annette Ehinger
Tel. 203-2011
annette.ehinger@geko.uni-freiburg.de
Raum 03 011/3. OG
Sprechstunde: Dienstag 10.15-12.30 Uhr, Donnerstag 14.00-16.00 Uhr

Achtung: In der vorlesungsfreien Zeit gelten gesonderte Sprechstunden, bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor einem Besuch.
  • Fachseite Philosophie / Ethik
  • Philosophie OSA

    Der Online Studienwahl Assistent (OSA) gibt Ihnen eine realistische Vorschau auf Inhalte, Arbeitsabläufe und Anforderungen des entsprechenden Studienfachs an der Uni Freiburg. Das kostenlose Angebot bietet darüber hinaus Interviews mit Freiburger Studierenden, Selbsttests zu Interessen und Erwartungen und Beispielaufgaben aus der Studieneingangsphase. Ein individuelles Feedback soll Ihnen helfen, herauszufinden, ob das Studienfach tatsächlich zu Ihnen passt. OSAs zu weiteren Studienfächern gibt es unter http://www.osa.uni-freiburg.de.

Aus der Tabelle der Ergebnisliste können Sie entnehmen, welche Verfahrensnote/Punktzahl im Rahmen des Auswahlverfahrens bzw. welche Wartezeit für eine Zulassung ausgereicht hätte. Die Verfahrensnote bzw. Punktzahl ergibt sich je nach Studienfach aus der Abiturdurchschnittsnote bzw. gewichteten Abitursnoten, Testergebnissen bzw. Ergebnis des Auswahlgesprächs sowie einschlägigen beruflichen oder praktischen Erfahrungen für das jeweilige Studienfach.


2015/2016 2016/2017 2017/2018 2018/2019
Auswahl-
verfahren
Wartezeit Auswahl-
verfahren
Wartezeit Auswahl-
verfahren
Wartezeit Auswahl-
verfahren
Wartezeit
Verfahrensnote/
Punktzahl
Zahl der Halbjahre Verfahrensnote/
Punktzahl
Zahl der Halbjahre Verfahrensnote/
Punktzahl
Zahl der Halbjahre Verfahrensnote/
Punktzahl
Zahl der Halbjahre
2.6 3 2.5 3 2.5 4 2,3 3


Ausführliche Ergebnisliste mit den Ergebnissen des 1., 2. und 3. Nachrückverfahrens.

Bewerberinnen und Bewerber, die nicht EU-Staatsangehörige/r sind und/oder kein deutsches Abiturzeugnis haben, können am Losverfahren nicht teilnehmen.

Losverfahren werden in denjenigen Studiengängen durchgeführt, die zulassungsbeschränkt sind und in denen nicht alle Studienplätze angenommen wurden. Sind nach dem letzten Nachrückverfahren noch Studienplätze frei, werden diese in einem Losverfahren vergeben. Die Antragstellung für die Teilnahme am Losverfahren hat online und für jeden gewünschten Studiengang gesondert zu erfolgen. Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist jeweils vom 1. September - 30. September, Bewerbungsfrist für das Sommersemester ist jeweils vom 1. März - 31. März. Anträge, die außerhalb dieser Fristen eingehen, werden nicht berücksichtigt.

Das Online-Bewerberportal für das Losverfahren ist nur während der Bewerbungsfrist und nur für die am Losverfahren teilnehmenden Studiengänge geöffnet.