Artikelaktionen

Sie sind hier: Startseite Beratung Studieren mit Behinderung … Hilfen im Studienalltag

Hilfen im Studienalltag

Blindenarbeitsplätze

Die Universitätsbibliothek Freiburg verfügt über speziell gestaltete Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Studierende. Informationen über Ausstattung, Lage, Belegung und zuständige Ansprechpersonen auf den Seiten der UB.

Barrierefreie Bibliothek

Alle wichtigen Informationen zur neuen barrierefreien Universitätsbibliothek Freiburg können Sie den Seiten der UB zur Barrierefreien Bibliothek entnehmen. Die Unibibliothek gewährt ihnen barrierefreien Zugang und Arbeitsmöglichkeiten.

Rechenzentrum der Universität Freiburg

Auch das Rechenzentrum ist über einen Seiteneingang barrierefrei erreichbar. Das Gebäude ist mit einen Aufzug vollständig befahrbar; im Erdgeschoss befindet sich eine behindertengerechte Toilette.
Näheres finden Sie auf den Seiten des Rechenzentrums.

Induktive Höranlagen

Folgende Hörsäle verfügen über eine induktive Höranlage:

Gebäude Hörsaal Stuhlreihen
KG 1 1010 1+2
KG 1 1015 1+2
KG 1 1098 1-3
KG 1 1199 1-3
KG 2 Audimax 5+6

 

Lageplan der Universität Freiburg

Hier erhalten Sie alle wichtigen baulichen Informationen über Gebäude und Räume der Universität Freiburg.
www.uni-freiburg.de/universitaet/kontakt-und-wegweiser/lageplaene

Raumverlegung

Sollten Studierende aufgrund einer Behinderung an einer Lehrveranstaltung in einem schwierig zugänglichen Raum nicht teilnehmen können, so ist es möglich, eine Hörsaalverlegung zu beantragen. Bitte sprechen Sie frühzeitig den zuständigen Dozenten/die Dozentin darauf an oder wenden Sie sich an die Zentrale Hörsaalvergabestelle (Herr Lais).
Bei Problemen wenden Sie sich bitte an die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit.

Eingliederungshilfe

In manchen Fällen ist ein Studium nur mit fremder Hilfe oder besonderem finanziellem Aufwand zu bewältigen. Hier kann im Rahmen der Eingliederungshilfe Unterstützung beantragt werden.
„Besondere Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern. Hierzu gehört insbesondere, den behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihnen die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen oder sie so weit wie möglich unabhängig von Pflege zu machen.“ (Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022)
Gemäß den Aufgaben der Eingliederungshilfe werden unterschiedliche Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft finanziert, wenn eigenes Vermögen bzw. Einkommen dafür nicht ausreichen und sofern keine anderen Leistungserbringer dafür zuständig sind. Sozialhilfe ist immer nachrangig.
Dazu zählen für Studierende zum Beispiel persönliche Studienassistenzen und studienbezogene Hilfsmittel.
Zuständig für die Gewährung von Eingliederungshilfe ist das jeweilige Sozialamt, für Studierende mit Wohnsitz in Freiburg entsprechend das Amt für Soziales und Senioren. Vor der Antragstellung empfiehlt es sich, im persönlichen Gespräch mit den zuständigen Ansprechpartnern die Voraussetzungen und das Nachweisverfahren zu klären.

Weitere Informationen und Antragstellung

Kontakt
Telefon: 0761/201-3720, -3722
ass@stadt.freiburg.de

Studienassistenzen

Studienassistenzen sind in der Regel Kommilitonen/innen aus demselben Semester oder aus höheren Semestern. Sie stehen für Assistenzleistungen zur Verfügung, die im Studienalltag notwendig werden. So fertigen sie u.a. Vorlesungsmitschriften für behinderte Studierende an, unterstützen die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, lesen Studienliteratur für sehgeschädigte Studierende vor und/oder unterstützen Studierende mit Behinderung bei der Bibliotheksnutzung.
Die Finanzierung von Studienassistenzen kann über die Eingliederungshilfe beantragt werden.
Studierende suchen ihre Assistenzen in der Regel selbst, z.B. über das

Studijob-Portal des Studierendenwerks.

Pflege- und Krankenversicherung

Studierende, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen immatrikuliert sind, sind kranken- und pflegeversicherungspflichtig. Gerade für Studierende mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung ist die Wahl der Krankenkasse von besonderer Bedeutung, da der Umfang von Leistungen stark variieren kann. Informieren Sie sich eingehend über die Kranken- und Pflegeversicherung. Prüfen Sie, inwieweit Sie die behinderungsbedingte medizinische Versorgung durch Leistungen der Krankenversicherung finanzieren können. Wenden Sie sich an die Krankenkassen und vergleichen Sie deren Leistungskatalog. Klären Sie auch, ob eventuell ein Unfallversicherungsträger oder das Versorgungsamt leistungspflichtig ist.
Beratung zum Thema Pflege- und Krankenversicherung erhalten Sie in der Sozialberatung des Studierendenwerks

Schwerbehindertenausweis

Der Ausweis für schwerbehinderte Menschen wird vom zuständigen Versorgungsamt auf Antrag ausgestellt (§ 69 SGB IX).
Voraussetzungen:
Das Versorgungsamt stellt einen Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 % fest.
Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt oder Arbeitsplatz der Antragsteller/innen liegt rechtmäßig im Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland (§ 2 Absatz 2 SGB IX).

Menschen, deren Behinderung die Kriterien der Schwerbehinderung nicht erfüllen, aber einen Grad der Behinderung von min. 30 % haben, können – wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen oder nicht behalten können – schwerbehinderten Menschen gleich gestellt werden (§ 2 Absatz 3 SGB IX).

Zusätzlich zum Schwerbehindertenausweis kann jährlich ein Beiblatt beantragt werden, dass je nach Behinderung kostenlose Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr garantiert. Antragstellung und Information beim Versorgungsamt Freiburg.

Mobilitätstraining

Für blinde und sehbehinderte Studenten ist es eine besondere Herausforderung, sich im Studienumfeld zu bewegen. Gerade wenn man neu in eine Stadt kommt oder sich in einem neuen Lebensumfeld wie der Universität zurecht finden muss, ist man häufig auf Hilfe angewiesen. In solchen Fällen kann ein Mobilitätstraining helfen, die gewohnte Sicherheit wieder zu erlangen. Mobilitätstrainings finden in Einzelkursen statt und werden, soweit ärztlich verordnet, auch von den Krankenkassen übernommen. Unter anderem beschäftigt der Blinden- und Sehbehinderten Verein in Freiburg Mobilitätstrainer:

Kontakt
Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden
Wölflinstraße 13
79104 Freiburg
Tel.: 0761/36122

Euroschlüssel

Einige Aufzüge in der Universität Freiburg (z.B. in KG I und KG III, in der Sedanstraße 6, im  Computerpool in der Rempartstraße oder in der Mensa Rempartstraße) sind nur mit einem Spezialschlüssel, dem so genannten Euroschlüssel zu bedienen. Dieser Schlüssel kommt in Deutschland auch oftmals für Behinderten-WCs im öffentlichen Raum zum Einsatz und ist somit eine praktische Anschaffung.

 

Der Euroschlüssel wird in Deutschland über den CBF Darmstadt(Club Behinderter und ihrer Freunde, Darmstadt und Umgebung e.V.) vertrieben.

In Freiburg kann der Schlüssel gegen einen Unkostenbeitrag auch über das Amt für Soziales und Senioren organisiert werden.

Öffentliche Verkehrsmittel: VAG Freiburg

Der öffentliche Personennahverkehr in Freiburg ist mit Niederflurbussen und Straßenbahnen organisiert. Die Busse lassen sich in der Regel absenken und verfügen auch über eine ausklappbare Rampe. Um in Bus und Tram die Rampe auszuklappen oder anzustellen, wenden Sie sich bitte an den/die Fahrer*in.
An einigen Haltestellen ist der Bahnsteig erhöht, so dass Hinein- und Herausrollen ohne Rampe möglich ist. Diese Haltestellen sind im Liniennetzplan und auf der jeweiligen Haltestellen-Detailseite gekennzeichnet.

WICHTIG: Der Hauptumstiegspunkt Bertoldsbrunnen ist leider nicht barrierefrei nutzbar. Folgende Haltestellen können mittels Rampe zum Ein- und Aussteigen genutzt werden:

  • Linie 1 (Salzstraße)
  • Linie 2,3,5 (Höhe Schafferer)  
  • Linie 3 und 5 (Höhe Drogeriemarkt dm)
  • Linie 2 und 4 auf Höhe Galeria Kaufhof und WMF / Drogeriemarkt Müller


Um Personen mit Mobilitätseinschränkung und Sehbehinderungen den Ein- und Ausstieg so leicht wie möglich zu machen, hat die VAG die wichtigsten Informationen zu den Fahrzeugen und Haltestellen in einer Broschüre zusammengestellt.
Überlandbusse werden nicht von der VAG, sondern z.B. von der SBG oder SWEG betrieben und verfügen nicht in allen Fällen über einen barrierefreien Einstieg.

Weitere Informationen